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Donnerstag, 20. Juli 2017

Verabschiedung von Griechenland

Es ist kurz nach 8 Uhr und wir treten heute die Heimreise an. Gestern haben wir alles zusammen gepackt und ich merke, als ich vorhin aufgestanden bin, dass ich auch im Auto nichts mehr zu tun habe. Die paar Handgriffe noch, wie Küchenrolle in die Fahrerkabine und Föhn und Wasserkocher wegräumen, die Kabelbox wird noch verstaut, ... sind auch gleich erledigt. Der Laptop vom Mann ist in die Bettdecke eingewickelt, unsere Pässe sind da und Geld haben wir auch noch.

Kaffee wird nicht mehr gekocht, wir gehen Frühstücken zu Alexi und genießen mit Wehmut den letzten Blick auf's Meer und die ruhige Beschaulichkeit des Dorfes.




Die Verabschiedung wird wie immer sehr emotional werden. Sowohl von den anderen Campern als auch von der Familie die den Campingplatz betreiben und zur Familie gehören alle, die Putzfrau, die Köchinnen, der Albander der hilft, die Mutter und Antoni und Aristea mit Mann und Kinder.

Auch von den Griechen, die hier Dauercamper sind werden wir herzlich verabschiedet werden. Es ist ein Geküsse und ein Umarmen, dass es nur so eine Freude ist.

Der Campingplatz ist ein Mikrokosmos und wenn einer der Stammgäste ihn verlässt, entsteht eine Lücke. Im nächstes Jahr, wenn wir gesund sind und nichts anderes passiert, sehen wir uns wieder. Ob der Mann und ich wieder herfahren? Im Prinzip ist alles offen, wer weiß, wo es einen hintreiben wird.
Ob wir alle Camper von heuer nächstes Jahr wieder antreffen werden? Man weiß es nicht. Einige sind bereits über 80 Jahre und auch wenn du jünger bist, heißt es nicht, dass du vor dem Tod oder Krankheit gefeit bist. Irgendwann wird's jeden erwischen und bei einigen ist es absehbar, dass es früher ist.

Wir werden über Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien nach Hause fahren. Wenn alles gut geht sind wir morgen Abend zu Hause.

Liebe Grüße
Ganga



Dienstag, 18. Juli 2017

Zwei griechische Sängerinnen


Eleftheria Arvanitaki ist ein griechische Sängerin, die ausschließlich in griechischer Sprache singt. Ich finde keine Übersetzung ihrer Texte, weder in englisch noch in deutsch.
Arvanitaki wird dem Genre Pop zugeordnet.



Eleftheria Arvanitaki - Ton Erota rotao


Sie ist 2014 in der Carnegie Hall aufgetreten.





Haris Alexiou ist eine der bekanntesten Sängerinnen Griechenlands
und lebt in Athen.




Haris Alexiou - To Tango Tis Nefelis         




Sorbas, der Grieche

Alexis Sorbas (griechisch Alexi Zorba), der Grieche ist noch nicht in Vergessenheit geraten.
1946, aus der Feder von dem griechischen Schriftsteller Nikos Kazantzakis stammend, wurde die Figur des Alexis Sorbas von Michael Cacoyannis verfilmt.

Alexis Sorbas ist ein autobiographischer Roman von Katzanakis, lediglich die Namen der Protagonisten hat er geändert und den Schauplatz der Handlung nach Kreta verlegt.
Er hat Sorbas, der ein griechischer Bergbauarbeiter war ,1915 kennen gelernt und mit ihm in einer Kohlemine auf dem Peloponnes zusammen gearbeitet. Nachdem es einige Einstürze in der Mine gab, reisten die beiden Anfang der 20er Jahre in den Kaukassus und betrieben ein Projekt zur Rückführung der Pontos-Griechen in ihre Heimat.
Georgius Sorbas, wie er mit richtigem Namen hieß, lies sich in Serbien nieder. Gründete eine Familie und ist in Skopje begraben. Sorbas und Katzanakis standen seit der Kaukassusreise nur mehr in brieflichen Kontakt. Der Tod von Sorbas war für Katzanakis der Auslöser die Erlebnisse der beiden Freunde aufzuschreiben.

Informationen von Wikipedia





Im Zentrum steht die Geschichte der Freundschaft zwischen dem Ich-Erzähler und Alexis Sorbas, zwischen einem von Selbstzweifeln geplagten, intellektuellen Verstandesmenschen und einem Lebenskünstler, der seinen Gefühlen und Instinkten vertraut und in völligem Einklang mit sich und der Welt lebt.

Die Handlung dreht sich um eine Kohlemine auf Kreta, um Freundschaft, Liebe, Selbstmord und Lynchjustiz. Sorbas’ Lebensmotto „Das Leben lieben und den Tod nicht fürchten“ ist das Leitmotiv des Romans. Der Autor entwickelt darin seine Philosophie, nach der wahre Freiheit darin besteht, das Leben mit allen Freuden und Katastrophen zu nehmen, wie es ist, zu kämpfen, auch wenn eine Niederlage droht, und das Beste aus jeder Situation zu machen. Dem wird gegenübergestellt die von Aberglaube und traditioneller Frauenverachtung bestimmte dörfliche Mentalität als Beispiel für seelische Unfreiheit und Entfremdung.

Quelle: Wikipedia


Ich selbst habe den Film nur in Ausschnitten gesehen, ist aber schon lange her und ich kann mich nicht mehr daran erinnern.
Aber die Legende lebt.
Eigentlich ein Klassiker, wie "Der alte Mann und das Meer".


Montag, 17. Juli 2017

Griechischer Alltag


Der Mann von Cosmote Griechenland versucht die Telefon- und Internetverbindung ins Dorf wieder herzustellen. Dürfte aber nicht erfolgreich gewesen sein, den seit einigen Tagen bekommen wir die Internet- und Telefonverbindung über Vodafon Griechenland.
Cosmote ist übrigens eine Firma der deutschen Telekom.



Hauptstraße durch's Dorf.



Wie man sieht befindet sich auch der Zählerkasten für Internet und Telefonie hier.
In dieser Form wäre das undenkbar bei uns.
Und trotzdem haben wir nicht weniger Verbindungsausfälle als bei uns zu Hause.



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Ich habe bereits darüber geschrieben, dass hier alte Menschen mit ihren Gehhilfen im Meer unterwegs sind. Das kann nur guttun.


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Ein Leben auf dem Lande. Es ist aber ein schönes Haus wohlgemerkt.
Blumen siehst du überall, auch oft in die großen Dosen von eingelegtem Gemüse gepflanzt.


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Und überall findet man Katzen.



Mal mehr, mal weniger scheu.


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Und natürlich griechische Köstlichkeiten. Das ist ein griechischer Kaffee, groß und ohne Zucker, sketo. Er hat eine wunderbare leicht bittere Note, die nach Kakao schmeckt.
Das Gebäck dazu ist einmalig. Griechen lieben sowohl cremiges mit Vanille und Kakao als Törtchen oder trockene Kekse mit Pistazien, gezuckertem Curry, Kekse ähnlich der Madeleines, ... ich liebe diese Kekse, alle, ich habe noch keine Geschmacksrichtung gegessen, die mir nicht schmeckte. Ich könnte mich praktisch täglich davon ernähren, was ich mir aber verkneife. Seufz.



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Ich möchte das Vollmondfoto noch zeigen, weil's einfach schön war.


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Alexi Zorba, unvergessen.



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Trauer:

Ein Freund von uns, mit dem wir uns hier auf dem Campingplatz treffen wollten, ist leider verstorben. Wir waren kurz vor unserem Urlaub noch mit ihm und der Familie in Kontakt. Sein Bruder ist hier bei uns am Campingplatz.
Was ich persönlich sehr tragisch finde ist, dass ihm in einer Notoperation noch einen Teil des Fußes abgenommen wurde und ihm während dieser Op auch einen künstlichen Darmausgang gelegt wurde und die Ärzte ihm 10 cm vom Darm noch rausschnitten.
Nach der Operation wurde er ins künstliche Koma versetzt und einige Tagen später wurde er wieder aus dem Tiefschlaf geholt.
Ich mag mir gar nicht vorstellen was für ein Schock es ist, wenn du feststellst, dass du einen Seitenausgang hast und dir ein Teil des Fußes fehlt.
Die Familie hat unvorstellbares gelitten.
Letztendlich starb er vor einer Woche an einer Lungenembolie.

Ich weiß nicht wie ich in dieser Situation entscheiden würde, aber ich habe mich so über die Ärzte aufgeregt, weil sie einem schwer kranken Menschen diese Operationen noch antun. Ich unterstelle ihnen, dass sie eine bestimmte Anzahl von Operationen für ihre Facharztausbildung brauchen und auch das Krankenhaus muss wegen der Fördermittel genug Operationen nachweisen. Otto kam ihnen da genau recht. Und als Familie stehst du ja so und so unter Schock und kannst im Prinzip nicht wirklich eine Entscheidung treffen.

Otto ist 58 Jahre geworden, kein Alter, und es hinterlässt große Betroffenheit hier bei uns am Campingplatz. Ein Kranz wurde von uns angeschafft, da sich hier ein buntes Volk trifft bekam die Familie gemalte Karten, eine geschmiedete Laterne und Anteilnahme.
Der Bruder Alfred ist gestern wieder in Thesaloniki gelandet. Ich meine, dass diese gemeinsame Trauerarbeiten für alle gut ist.

Ich sag mal auch wenn im Urlaub ein Teil mehr heile Welt sein kann als im Alltag zu Hause, das Leben bleibt nicht stehen.








Samstag, 15. Juli 2017

Der Pharisäer - ich nähere mich dem Höhepunkt

Und wo ich mir vom Pharisäer schon einmal eine körperliche Kostprobe holen konnte, wollte ich auch wissen, wie es denn so ganz mit ihm ist. Eigentlich wäre das auch die logische Folge, aber so einfach machte es mir dieser Typ nicht.
Und alleine das ich das jetzt so schreibe zeigt mir mittlerweile die Manipulationen dieses Menschen auf. Und ich quälte mich damit herum, was ich falsch gemacht habe!

Der Kerl machte sich nämlich wieder rar und so nach 2-3 Wochen gab ich meine Distanz auf und schrieb ihm eine Nachricht: Wie geht's bei dir?

Anrufen habe ich mich nicht getraut, denn ich wollte ihm ja nicht auf den Pelz rücken, ihn nicht bedrängen und nicht ängstigen.
Wenn denn das Haserl (ähm, ich kann mir diesen Ausdruck nicht verkneifen) eh schon so sensibel ist, möchte ich ihn mit meinen Forderungen nicht abschrecken.
Bei einer schriftlichen Nachricht kann er sich aussuchen ob und wann er sie beantwortet. Der Kerl hat sich immer drei Tage Zeit gelassen zum Öffnen und drei Tage zum Antworten. Das wenigstens habe ich als Hinhaltetaktik verstanden, ist ja auch noch einfach zu durchschauen.

Das Warten auf irgendjemanden liegt mir einfach nicht. Und im Prinzip gehe ich davon aus, dass, wenn ich jemanden sehen und treffen möchte ich dies auch äußern kann und nicht darauf warten muss, dass der Gnädige sich bei mir meldet.
Aber bei diesem Kerl wurde ich unsicher und weil er sich so verhielt kam ich mir sehr massiv und fordernd vor!!!
Der Kerl hat es verstanden eine pseudo Nähe aufzubauen durch Versprechungen und Zusagen um sich dann aber zu entziehen, weil er ja wichtiges zu tun hat.

Auf einmal fühlte ich mich in einer Jägerinnen-Rolle, was ein schlimmes Gefühl war, denn das Wild läuft vor dir her, versteckt sich, tarnt und täuscht und entweder entkommt es oder du kannst es erlegen.
Das bin doch nicht ich.
Ich habe mich nicht wieder erkannt und genierte mich im Prinzip für dieses mein Verhalten. Ich kam mir so komisch vor.
Und ich verstand überhaupt nicht was dieser Mann da in mir auslöst.
Aber ich wollte ihn einfach körperlich kosten, den Brand den er entfacht hat, ganz brennen.

Und ich erinnere mich, dass er einmal sagte, dass er will, dass ihm die Frauen nachlaufen.
Na perfekt, das habe ich ja gut hinbekommen.
Der Typ hat ganz genau gewusst was er ausgelöst hat und hat es genossen und wie ihr sagt, die Typen sagen es einer eh schon ihm vorhinein wie sie ticken, da muss man nur zu hören und das ernst nehmen. Das wollte ich wohl nicht, da war zu viel an Glamour da.

Wir könnten uns da und dort in einem Hotel oder Gasthaus treffen. Einen Nachmittag miteinander verbringen, uns Zeit lassen, alles ist schön.
Ja und wieso macht er keinen Termin aus?
"Doch Ganga, ich meine es ganz ernst" und als er wieder davon schwärmte buchte ich ein Zimmer.

Ich war sehr sehr nervös und es stellte sich heraus, dass das um sonst war, denn er hatte keine Zeit. Nicht das er abgesagt hätte, ich habe ihn einige Stunden vorher angerufen ob der Termin steht. Nein, er hat wichtiges anderes zu tun.
Ich war fassungslos, blieb aber gelassen. Kein Schreien, kein Toben, kein an die Wand klatschen. Er hätte mir das einige Stunden früher sagen sollen, denn ich muss das Zimmer stornieren, kostenfrei wenn es geht.

Wir hatten noch einige solche "Missverständnis Termine". Auch ich versetzte ihn zwei Mal, und war dann erstaunt als er mich anrief, wo ich bliebe.

Na ja. Irgendwann, wieder nach so einem Missverständnistermin, rief er mich an wo ich bin? Ich meinte, dass ich ihn nicht mehr ernst genommen hatte. aber, dass er bleiben soll wo er ist, weil wenn er schon da sei, lasse ich ihn nicht wieder ziehen, .......
Ich riss mir den Arsch auf, verschob kurzfristig meine Termine, lies alles liegen und stehen und eilte zu dem Kerl. Ein schlechtes Gewissen hatte ich noch, dass ich ihn nicht ernst nahm.

Jetzt wird's etwas intimer, aber ich muss es unbedingt aufschreiben, braucht ja niemand weiterlesen der nicht möchte:
Der Akt an sich war zwar gut, aber auch weil ich aktiv war, und er aber wußte wie's gehen sollte (leicht kryptisch, unten beschreibe ich wieso). Ich fühlte mich trotzdem sehr gut und war glücklich, über einige Dinge sah ich hinweg. Die Feinheiten fehlten mir, das Begehren von Körperteilen,...

Irgendwann, einige Wochen später, meinte er, dass ich "gearbeitet" habe, er sich dort wo wir waren nicht entfalten konnte. "Ganga, du hast mich .... "
Jetzt könnte mir sicher eine Kerbe in meinen Bettpfosten schnitzen!

Das stimmt, gearbeitet habe ich, er ist nur da gelegen, und das kam mir auch leicht komisch vor. Eins kann er aber wirklich und dass ist, eine Erektion auf 2 Stunden zu halten. Und er weiß was gut tun kann, so von wegen G-Punkt, aber, dass muss er auch wissen, denn sonst kann er nicht auf seine Kosten kommen und verliert sich in der Frau.
...
Der Kerl ist beschnitten und mir wurde sofort klar wieso. Nicht weil er ein intensiveres Gefühl für die Frau haben wollte (wie er immer sagt), sondern weil sein Pimmel sehr sehr kurz ist und wenn Mann dann auch noch Vorhaut hat, vielleicht sogar zu viel, dann bleibt vom eigentlich Glied nicht mehr wirklich was für eine Sexualpartnerin übrig!
Einfach gesagt, dann kann dieser Mann nicht mit einer Frau vaginalen Verkehr haben, sein Pimmel ist zu kurz.

Mensch, ich hab den Typen jetzt in der Hand.
Der tönte in den letzten Jahrzehnten bei seinen Bekannten, was alles an Frauen so schön und begehrenswert ist und die fragten sich immer zu, ob er wirklich so gut im Bett ist, wie er behauptet.
Die würden sich doch kugeln vor Lachen, wenn sie wüßten, dass er sich beschneiden lies, damit er und seine Partnerin beim Sex überhaupt etwas spüren.

Im Prinzip ein Trauma für einen Jungen. Und auch wenn sie älter werden und trotz Bildung und besseres Wissen spielt die männliche Ausstattung immer noch eine große Rolle in den Köpfen von Männern und Frauen.

Ich will jetzt auf keinen Fall eine Lanze für ihn brechen, denn das was er mit mir gemacht hat ist nicht zu entschuldigen und gerade wenn da eine Wurzel liegen würde, bräuchte der Kerl eine ehrliche Auseinandersetzung mit sich selbst.

Ich hätte nichts anders machen können, dass die Situation besser gelaufen wäre (ausser ihm natürlich einen Arschtritt zu geben und ihn von meiner Schwelle zu kicken).
Mein Fehler war, dass ich seinem Gequatsche Glauben schenken wollte.
Es zeigt mir auf, was für mich wichtig ist und das es dazu einen bessere "Karotte" braucht.
Mal sehen was sich da tun wird.




Ich kann's mir nicht verkneifen, aber es ist auf keinen Fall sexuell motiviert.



Donnerstag, 13. Juli 2017

Pharisäer - so geht's weiter


Ich lese in den What's App Nachrichten vom März weiter und finde zwei Videos. In dem einen Video erscheinen immer wieder Texte mit Blumen im Hintergrund, die von Freundschaft und Liebe sprechen und was für ein kostbares Gut das ist.
Als ich das Video bekam, war ich schockiert wegen des Schmalzes. Ich habe es dann aber auf sein höheres Alter zugeschrieben. Einige Zeit später habe ich auch erfahren, dass er sich auf Liebesschnulzen steht. Aber gut, was nimmt eine nicht alles in Kauf, wenn sie sich vor der Erfüllung ihrer Wünsche sieht.

Obwohl ich mich wegen des Textes geniere, schreibe ich den Beginn des Videos trotz dem auf, weil die Sache gehört bearbeitet und aufgeklärt und es ist wie es ist:
"Bescheidenheit ist ein kostbares Gut, Bescheidenheit ist gelebtes Glück.
Die höchste Weisheit ist Freundlichkeit.
Weglaufen vor der Wahrheit ist weglaufen von dir selbst.
Die Vergangenheit ist das einzige in deinem Leben, dass du nicht mehr ändern kannst.
Die Erinnerung die du später haben willst, musst du jetzt in die Tat umsetzen.
Ein Optimist irrt sich ebenso wie ein Pessimist ...aber er ist glücklicher ...
Alt werden ist keine Kunst aber damit umzugehen ist eine ... 
Hoffnung ist ein Vorschuss auf das zukünftige Glück.

und so geht's noch weiter.

Dann schreibt er dazu den folgender Nachrichten Text:
     Du bist nicht alleine!!! Ich bin in meinen Gedanken bei dir! Pharisäer

Ich war bereits damals (6.März 2017) sehr irritiert, den ich fühle mich grundsätzlich nicht alleine und auch von ihm nicht alleine gelassen, nur verarscht.
Und ich hatte damals schon die Vermutung, dass ihm dass von anderen Frauen und auch seiner Angetrauten vorgeworfen wurde. "Du läßt mich alleine".
Ich erinnere mich jetzt daran, dass ich mit ihm und Maria vor Zeiten zusammengesessen bin und er meinte, dass ihm eines leid tue, nämlich dass er einige Frauen einfach stehen gelassen hat und das haben sie nicht verdient. Er wirkte ehrlich in dem wie er es sagte.
Jetzt könnte ich sagen, dass ich für ihn eine Chance gewesen wäre, sein Verhalten zu ändern. Sein Karma zu verändern. Man fragt sich ja, wieso es das geben kann, dass Kreaturen wir Bären in Russland jämmerlich geschunden werden.


Im zweiten Video geht es darum, dass ein älterer Mann der Fußballjugend zeigt, welche Tricks er beim Kicken drauf hat. Es ist sehr spaßig und flott.
Ich fragte mich, was mir das sagen soll?
Das auch ein älterer Mann noch was zu bieten hat?
Er halt nicht mehr so spritzig ist wie mit 20 oder 30 (oder 40). Möglicherweise.
Der Pharisäer ist 64.

Wir trafen uns an diesem Tag zum ersten Mal ganz alleine und gingen  Essen. Und auch das ist auf meine Initiative hin gewesen.
Das Gespräch an sich war komisch, denn wir redeten 3 Stunden über seine Heizung, über die Waldpflege,... und anderen Schmarrn. Ich saß wie auf Nadeln und dachte mir, wann kommt er endlich zu Sache und spricht über uns. Dass kann er doch sonst auch so gut. Aber das ist dann halt in einem öffentlich Raum, da muss er keine Angst haben, dass er beim Wort genommen wird. Und ich hatte Angst, dass ich ihm zu viel werde, und wollte die Initiative nicht ergreifen..
Erst bei der Heimfahrt wurde es etwas körperlicher und ich schwebte dann einige Tage auf Wolken.
Dieses Gefühl lies mich bei der Stange bleiben. Ich fühlte mich so lebendig.

Aber auch hier war es so, er nahm sich sehr zurück und ich konnte nichts anderes machen, als mich auf ihn zu stürzen.
Es war mir dann sehr peinlich.
Er meinte, dass er sich das genau so mit mir vorgestellt hatte.
Ja, ja, eine Phantasie hat er immer schon eine reiche gehabt.
Und trotzdem schaffte er es, dass ich vollkommen abgehoben habe. Oder war das zum Schluss ich selbst. Was hat er eigentlich dazu beigetragen? Eigentlich nichts. Ich war nur plötzlich auf der Jagd und wollte mein Wild erlegen. Echt eine komische Sache.

Mensch, wenn ich das niederschreibe komme ich mir vor als wie wenn wir in der Pubertät gewesen wären, nur mit umgekehrten Rollen.
Mann traut sich nicht, ziert sich, wie ein junges Mädel.
Und auch das kam mir schon komisch vor. So ein Verhalten verstehe ich einfach nicht, denn wenn der andere wirklich möchte, steht er auch auf der Matte.

Aber er hat immer wieder genau die richtige Dosis gefunden, mir die Karotte vor die Nase zu hängen, damit ich dran bleibe. Und ich war bedürftig und hoffte darauf, dass zu bekommen was er mir versprach und was ich ganz kurz auch körperlich kosten durfte.

Und ich als Frau meine eigentlich, wenn jemand etwas von mir will, dann rührt er sich wenigstens per What's App oder sonstiges. Nein, gar nichts ist gekommen. Ich schrieb ihm, was er denn so macht.
Dann schickt er mir Fotos, dass er viel Schi gefahren ist und sich immer wieder bei seinem Sohn in den Bergen aufhält. Alles ganz unverfänglich.
In den Monaten zuvor hat er noch stundenlang mit mir telefoniert und jetzt bekomme ich tolle Aufnahmen von seinen Aufenthalten aus den Bergen. Eigentlich interessierten sie mich nicht und ich fragte mich, was ich damit anfangen soll.

Aber ich wollte nicht kleinlich sein und habe seine Aufenthalte bewundert.

Ich habe doch eine an der Klatsche gehabt!



Pharisäer - zu Anfangs

Dann schreibe ich halt, was mich sonst noch beschäftigt. Klar kann ich sagen, alles was an Baustellen da ist, wird nach dem Urlaub neu behirnd. Aber ich sehe keinen Grund noch länger darauf zu warten, denn wenn ich zu Hause bin, bin ich auch gleich wieder im Alltag und habe wieder keine Muße.
Mein Kopf ist relativ frei. Körperlich spüre ich aber die Spannungen und ich bin dazu gekommen, dass die auch nicht weggehen werden solange die Baustellen noch am  Laufen sind.

Und die Geschichte mit dem Pharisäer hat nicht wenige ungute Spuren hinterlassen. Das es das gibt, dass mich dieser Betrug noch immer beschäftigt.
Ich ärgere mich ja auch über mich selbst, weil zu Anfangs nahm ich ihn lange Zeit nicht ernst und dabei hätte ich bleiben sollen. Ich hab es doch eh gewusst und trotzdem schenkte ich ihm irgendwann Glauben, weil es so schön gewesen wäre. Ja, ja. 

Ich neige immer noch dazu von einer Beziehung zu sprechen.
In Wikipedia definiert sich "Beziehung" folgendermaßen:

Eine Liebesbeziehung (kurz: Beziehung; auch: romantische Beziehung) ist ein emotional und sexuell intimes Verhältnis zwischen zwei Personen, das durch gegenseitige Liebe und erotische Anziehung, durch Mitfühlen, Interesse und Fürsorge geprägt ist. Liebe kann in einer Liebesbeziehung als Verliebtheit oder Leidenschaft, aber auch als stille innige Zuneigung in Erscheinung treten.[1] Liebende sind einander in wechselseitiger empathischer Aufmerksamkeit zugewandt (Rapport), einer Form von Umgang, die Wohlgefühl, Behagen und Harmonie hervorbringt und ähnlich wie die frühe Eltern-Kind-Beziehung in Vertrauen und Bindung einmündet.[2]

Und das beschreibt in keinster Weise, das Verhalten vom Pharisäer.

Bei mir wurden meine Sinne angesprochen, was mir körperlich und seelisch gut getan hat. Es wäre für mich eine Bereicherung gewesen.

Und dann bin ich sehr unsanft auf dem Boden der Realität aufgeschlagen. Obwohl mir ja schon immer wieder so einiges komisch vorgekommen ist, aber meine Bedürftigkeit war größer als mein Hirn.

Ich habe mir die What's app Nachrichten vom Anfang der Verlogenheit angesehen und greife mir auf's Hirn.
Da umgarnte mich der Pharisäer damit, dass er meinte, er möchte gerne mit mir in eine Therme fahren, ob ich mitfahre. Ich habe zugesagt und dann schickt mir der Pharisäer Fotos und Nachrichten von den Termen in die er gefahren ist, alleine. Ja hat der Typ einen Klescher, habe ich einen Hau gehabt. Lädt mich ein und wenn es dann konkret werden sollte, dann bekomme ich Fotos von seinen Thermenbesuchen!
Was für eine Frechheit sondergleichen und ich bedürftige Frau, will ihn nicht verschrecken und haue ihm die Fotos nicht um die Ohren. Im Prinzip hätte ich mir zu diesem Zeitpunkt jeden Kontakt und jede Einflüsterung in meine Ohren verbieten müssen.


Aber da war es für mich schon zu spät, den zur körperlichen Empfindung ist ein Art von Liebe dazugekommen, was für mich grundsätzlich in Ordnung wäre. Nur nicht bei diesem Menschen, dessen Verhalten auf Angst, Lug und Betrug aufgebaut ist.
Und doch ist es leider passiert.